16.12.2015

Kommen und Gehen, Trennen und Verbinden, Geben und Nehmen – kurz: 2015. Die zahlreichen Skeptiker unserer betrieblichen Ausbaupläne sind zu Partnern geworden, die in einem einzigartigen Bürger-Controlling die Unternehmensentwicklung mittragen. Wir haben wieder Millionen investiert, um unseren technologischen Weltspitzenstandard aufrecht zu erhalten und empfangen in schöner Regelmäßigkeit Ingenieursbesuche aus allen Kontinenten. Gleichzeitig bilden sich internationale Kontakte zu viel versprechenden Geschäftsfreundschaften aus, während unsere treue Belegschaft in eine sichere Zukunft vertrauen darf.

Dem gegenüber stehen wir als Rohstoffproduzent am Anfang der industriellen Wertschöpfungskette, die Grundlage ist für das Wohlstandssystem, das immer mehr ins Visier ideologischer Gewalt gerät. Die Anschläge von Paris lasten noch auf jeder Seele, während die Befürchtung Raum greift, dass nach Drucklegung dieser Weihnachtsgrüße schon das nächste Unglück die weltpolitischen Ereignisse überholt hat. Unbeteiligte Ratlosigkeit ist fehl am Platz, so wie der bloße Wunsch nach Frieden. Denn Frieden fordert harte Arbeit, Verzicht und Zugeständnisse, von allen 7 Milliarden Bewohnern des Dorfes, das sich Erde nennt. Sieg ist kein Friede, nur Frieden ist Siegen.

Mit dieser Überzeugung danken wir allen, die mit uns den Frieden im Kleinen suchen. Wir wünschen unbeschwerte Festtage und für das neue Jahr Erstaunen und Verstehen, Mut und Unversehrtheit, gute Fragen und kluge Antworten – kurz: ein 2016 voller Frieden.